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de:yacht_boy_400

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de:yacht_boy_400 [2018/11/16 22:53]
mb
de:yacht_boy_400 [2021/04/16 21:50] (aktuell)
mb [Technische Daten]
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 ===== Technische Daten ===== ===== Technische Daten =====
   * [[Prinzip]]:​ [[Einfachsuperhet]]   * [[Prinzip]]:​ [[Einfachsuperhet]]
-  * [[Betriebsarten]]: ​[[A1]] mit BFO, [[A3|AM (A3)]], [[F3|FM (F3)]]+  * [[Betriebsarten]]:​ [[A3|AM (A3)]], [[F3|FM (F3)]]
   * [[Frequenzbereich]]:​ UKW, LW, MW, 6 x KW (49 / 41 / 31 / 25 / 19 / 16 m - Band)   * [[Frequenzbereich]]:​ UKW, LW, MW, 6 x KW (49 / 41 / 31 / 25 / 19 / 16 m - Band)
   * [[Frequenzanzeige]]:​ Analogskala   * [[Frequenzanzeige]]:​ Analogskala
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 Der Reiseempfänger ist im Flachformat mit einer Linearskala mit nebeneinanderliegenden Skalen der gespreizten Kurzwellenbänder ausgeführt,​ von der äusseren Erscheinung her sicherlich vom Ur-Sony 7600 (mit ebensolchen Frequenzbereichen und -skalen) inspiriert. Der Reiseempfänger ist im Flachformat mit einer Linearskala mit nebeneinanderliegenden Skalen der gespreizten Kurzwellenbänder ausgeführt,​ von der äusseren Erscheinung her sicherlich vom Ur-Sony 7600 (mit ebensolchen Frequenzbereichen und -skalen) inspiriert.
  
-Das Gerät mit seinem silberfarbenen Kunststoffgehäuse misst 22 x 13,5 x 4 cm (bxhxt) und hat somit in etwas die Ausmasse eines kräftigen Taschenbuchs. Es wird von 5 UM-3 - Batterien (AA) gespiesen, verfügt an der linken Schmalseite auch einen Eingang für ein 7,5 V-Netzteil. Unter einem runden Deckel an der Geräterückseite,​ der mit einer Münze zu öffnen ist, verbirgt sich eine MR44 Knopfzelle für den Betrieb der Digitaluhr.+Das Gerät mit seinem silberfarbenen Kunststoffgehäuse misst 22 x 13,5 x 4 cm (bxhxt) und hat somit in etwa die Ausmasse eines kräftigen Taschenbuchs. Es wird von 5 UM-3 - Batterien (AA) gespiesen, verfügt an der linken Schmalseite auch einen Eingang für ein 7,5 V-Netzteil. Unter einem runden Deckel an der Geräterückseite,​ der mit einer Münze zu öffnen ist, verbirgt sich eine MR44 Knopfzelle für den Betrieb der Digitaluhr.
 Das Grundgelenk der Teleskopantenne an der Oberkante des Gerätes ist versenkbar, an der Oberkante finden sich des weiteren die Tasten zum Einstellen der Uhrzeit, an der linken Schmalseite neben dem Fremdspannungs- Anschluss nur noch eine Ohrhörerbuchse,​ das wär'​s,​ keine weiteren Anschlüsse. Eine Buchse für einen externen Antennenanschluss fehlt ebenso wie ein an der Geräterückseite aufklappbarer Aufstellbügel. Das Grundgelenk der Teleskopantenne an der Oberkante des Gerätes ist versenkbar, an der Oberkante finden sich des weiteren die Tasten zum Einstellen der Uhrzeit, an der linken Schmalseite neben dem Fremdspannungs- Anschluss nur noch eine Ohrhörerbuchse,​ das wär'​s,​ keine weiteren Anschlüsse. Eine Buchse für einen externen Antennenanschluss fehlt ebenso wie ein an der Geräterückseite aufklappbarer Aufstellbügel.
  
-Auf der Frontplatte findet zur linken ​der hinter einer Metallblende verborgene Lautsprecher Platz. In der mittleren Reihe der Bedienelemente oben der Schieberegler für die Lautstärke,​ der als Drehpoti ausgeführte Klangregler (für einen guten Ton hatten die Entwickler bei Grundig seit jeher viel Verständnis) und zuunterst der Schiebeschalter zur Anwahl der Kurzwellenbänder.+Auf der Frontplatte findet zur Linken ​der hinter einer Metallblende verborgene Lautsprecher Platz. In der mittleren Reihe der Bedienelemente oben der Schieberegler für die Lautstärke,​ der als Drehpoti ausgeführte Klangregler (für einen guten Ton hatten die Entwickler bei Grundig seit jeher viel Verständnis) und zuunterst der Schiebeschalter zur Anwahl der Kurzwellenbänder.
  
-Die rechte Hälfte der Frontplatte wird vom Anzeigefenster der linealen Analogskalen für die verschiedenen Frequenzbereiche, in den Kurzwellenbereichen liegen die Marken jeweils 100 kHz auseinander und erlauben im 49- und 41m-Band noch recht gut, eine Station aufzusuchen. Auf den höheren Frequenzbändern liegen die Marken wesentlich näher beeinander. Da es das Schicksal wollte, das zwischenzeitlich die Bandgrenzen erweitert wurden, finden auch einige Ausserbandfrequenzen (beispielsweise 15'000 - 15'800 kHz) Platz, das 22m-Rundfunkband wird nicht abgedeckt, dafür gingen damals noch die 9410 kHz mit der BBC. Die Tropenbänder fehlen, dafür stellt der Europäer den Langwellenbereich zur Verfügung.+Die rechte Hälfte der Frontplatte wird vom Anzeigefenster der linealen Analogskalen für die verschiedenen Frequenzbereiche ​dominiert. In den Kurzwellenbereichen liegen die Marken jeweils 100 kHz auseinander und erlauben im 49- und 41m-Band noch recht gut, eine Station aufzusuchen. Auf den höheren Frequenzbändern liegen die Marken wesentlich näher beeinander. Da es das Schicksal wollte, das zwischenzeitlich die Bandgrenzen erweitert wurden, finden auch einige Ausserbandfrequenzen (beispielsweise 15'000 - 15'800 kHz) Platz, das 22m-Rundfunkband wird nicht abgedeckt, dafür gingen damals noch die 9410 kHz mit der BBC. Die Tropenbänder fehlen, dafür stellt der Europäer den Langwellenbereich zur Verfügung.
  
 Die Bereiche KW/​LW/​MW/​UKW werden mit rastenden Drucktasten geschaltet, die auch in gedrücktem Zustand das Gerät einschalten,​ ein Druck auf den kleinen orangen Aus-Schalter lässt die Taste herausspringen und das Radio verstummen, ganz ähnlich wie bei Grossmutters Heimradio. Die Bereiche KW/​LW/​MW/​UKW werden mit rastenden Drucktasten geschaltet, die auch in gedrücktem Zustand das Gerät einschalten,​ ein Druck auf den kleinen orangen Aus-Schalter lässt die Taste herausspringen und das Radio verstummen, ganz ähnlich wie bei Grossmutters Heimradio.
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 ==== Entwicklung ==== ==== Entwicklung ====
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 ==== Weitere Informationen ==== ==== Weitere Informationen ====
   * [[https://​www.radiomuseum.org/​r/​grundig_yacht_boy_400_1.html|Grundig Yacht Boy auf der Website von www.radiomuseum.org]]   * [[https://​www.radiomuseum.org/​r/​grundig_yacht_boy_400_1.html|Grundig Yacht Boy auf der Website von www.radiomuseum.org]]
de/yacht_boy_400.1542405218.txt.gz · Zuletzt geändert: 2018/11/16 22:53 von mb