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Autophon AG, CH - Solothurn

Alarmempfänger E45

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überarbeitet am 22.7.2010

Einfachsuper, ZF 75 resp. 1600 kHz

Analoganzeige

AM, SSB (BFO)

100 kHz - 37.5 MHz

Empfindlichkeit

Selektivität -6 dB
3 / 7.6 kHz

Abschwächer, AGC, Crystal Filter
Bedienungsanleitung

Der E-45 wurde von den Fliegerabwehrtruppen als Alarmempfänger eingesetzt. Von einem speziellen Sender ausgestrahlte Tonfolgen dienten dazu, den Empfänger im Standbybetrieb bei Ausstrahlungen von Luftlagemeldungen lautzuschalten.

Die Frontplatte des Empfängers wird von der querverlaufenden Trommelskala zweigeteilt.
Oberhalb des Skalenfensters finden sich ganz links der koaxiale Antennenanschluss und die Anschlüsse für Langdrahtantenne und Erdung, daneben die mechanische Stationsuhr, die bei in den Verkauf gelangten Geräten leider zu oft schon einen anderen Besitzer gefunden hat. Der Schalter Alarmgruppe diente zur Auswahl einer Selektivruf - Gruppe. Rechts oben ist der Eingang für das Versorgungsspannungskabel mit den entsprechenden Sicherungen.
Unter der Frequenzskala findet sich links der Drehschalter zur Wahl des Frequenzbereichs, der den Trommeltuner betätigt, die Skala des entsprechenden Bereichs wird im Sichtfenster ablesbar - ganz ähnlich wie bei den Grundig - Satellit - Geräten. Rechts findet sich der Abstimmknopf mit der mechanischen Blockierung der Frequenzabstimmung.
In der untersten Reihe ganz links findet sich der Skalenbeleuchtungsschalter, der Lautstärkeregler und Lautsprecher sind mit dem Netzspeisegerät vereint.

Speisegerät E45 Z Abgebildet ist die seltenere Variante des Speisegeräts mit dem Lautstärkeregler für lokales Mithören, zusätzlich verfügt das Gerät über einen Fernhörausgang, der Mithören über eine Feldtelephonleitung ermöglicht. Die Variante E45 EZ wurde in Einsatzzentralen verwendet, in der Normalvariante fehlt der zweite Lautstärkeregler.

Ein Dank geht am Daniel Jenni, vom dem ich das Gerät erwerben konnte.

weitere Lektüre:
d: das Fernmeldematerial der Schweizer Armee, 7. Folge, R. J. Ritter
d: www.radiomuseum.org

© Martin Bösch 10.6.2007