Der E-45 wurde von den Fliegerabwehrtruppen als Alarmempfänger eingesetzt.
Von einem speziellen Sender ausgestrahlte Tonfolgen dienten dazu,
den Empfänger im Standbybetrieb bei Ausstrahlungen
von Luftlagemeldungen lautzuschalten.
Die Frontplatte des Empfängers wird von der querverlaufenden Trommelskala zweigeteilt.
Oberhalb des Skalenfensters finden sich ganz links der koaxiale Antennenanschluss
und die Anschlüsse für Langdrahtantenne und Erdung, daneben die mechanische
Stationsuhr, die bei in den Verkauf gelangten Geräten leider zu oft schon
einen anderen Besitzer gefunden hat. Der Schalter Alarmgruppe diente zur
Auswahl einer Selektivruf - Gruppe. Rechts oben ist der Eingang für das
Versorgungsspannungskabel mit den entsprechenden Sicherungen.
Unter der Frequenzskala findet sich links der Drehschalter zur Wahl des Frequenzbereichs,
der den Trommeltuner betätigt, die Skala des entsprechenden Bereichs wird im
Sichtfenster ablesbar - ganz ähnlich wie bei den Grundig - Satellit - Geräten. Rechts
findet sich der Abstimmknopf mit der mechanischen Blockierung der Frequenzabstimmung.
In der untersten Reihe ganz links findet sich der Skalenbeleuchtungsschalter, der Lautstärkeregler und Lautsprecher sind mit dem Netzspeisegerät vereint.
Abgebildet ist die seltenere Variante des Speisegeräts mit dem Lautstärkeregler
für lokales Mithören, zusätzlich verfügt das Gerät über einen Fernhörausgang,
der Mithören über eine Feldtelephonleitung ermöglicht. Die Variante E45 EZ wurde in Einsatzzentralen verwendet, in der Normalvariante fehlt der zweite Lautstärkeregler.
Ein Dank geht am Daniel Jenni, vom dem ich das Gerät erwerben konnte.