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überarbeitet am 24.7.2010

Der 1969 vorgestellte Satellit 210 verfügte nicht nur über die Seefunkzulassung sondern auch über eine verbesserte Selektivität und Linearität in den Kurzwellenbereichen.
Auch dieses Gerät wurde in kleiner Zahl in einer Amateur - Version gebaut, die die Amateurbänder und das 49m - Rundfunkband abdeckt.

Grundig Satellit 210

Doppelsuper, 1.ZF 1,85 MHz (Amateur-Version 2,50 MHz)

Analoganzeige, UKW, LW, MW, KW1,
zusätzlich 49/ 41/ 31/ 25/ 19/ 16/ 13/ 11 m-Band
resp. 160/ 80/ 40/ 20/ 15/ 2 x 10 m-Band (210 Amateur) gespreizt

AM, SBB mit optionalem externem SSB-Zusatz, FM-UKW

Empfindlichkeit AM ca. 2 uV

S-Meter, FM-AFC

Der Grundig Satellit 210 kam 1969 auf den Markt, als Nachfolger des Satellit 208 mit verbesserter Selektivität und Linearität in den gespreizten Kurzwellenbereichen vorgestellt.
Im Gegensatz zum früheren Satellit 205 waren der Satellit 208 und 210 in Doppelsupertechnik geschaltet, neu deckt das Gerät auch die 13- und 11m Rundfunkbänder ab, mit der Taste SW-Band-Spread kann in den Bandabschnitten des Trommeltuners von einem grösseren (beispielsweise 5-7,7 MHz) auf einen schmaleren mehr gespreizten (5,95 - 6,25 MHz) Bereich umgeschaltet werden. Der BFO / SSB-Zusatz muss nicht mehr eingebaut werden, sondern kann mit einem Kabel an eine Zusatzbuchse angeschlossen werden.

Der Grundig Satellit 210, internationale Bezeichnung Transistor 6001, misst als Koffergerät 44 x 26 x 13 cm und bringt 6,1 kg auf die Waage, das separate Netzteil TN12a oder das Ladenetzteil TN14 (dient auch um den Dryfit-Akku 476 zu laden) findet im Innern des Gerätes Platz, das alternativ mit Batterien betrieben werden kann.
Die Senderskala für UKW, LW, MW und KW1 mit den Tropenbandbereichen ist an der rechten Geräteseite hochkant angebracht, links daneben ebenfalls hochkant die Bandspreizskala des Trommeltuners für die Kurzwellenbänder. Ganz rechts daneben finden sich übereinander der Ein-/ Ausschalter, das Batterie- / Feldstärkemessgerät, die Kurzwellenlupe für den KW-Bereich 1 und der Abstimmknopf. Der Lautstärkeregler, die separaten Bass- und Höhen-Klangregler, ein Antennetrimmer die Umschaltung für die Kurzwellenbandspreizung und Aktivierung des Hochtonlautsprechers sind an der Oberkante des Radios unter dem Tragegriff angebracht. Hinder der "Leiste" mit diesen Bedienelementen finden sich die nun ebenfalls an der Geräteoberseite angebrachten Drucktaster für die Bereichswahl und den TA-Betrieb.

Der Doppelsuper erlaubt den problemlosen Empfang der grossen internationalen Auslandsdienste. Die Frequenz lässt sich in den gespreizten Rundfunkbändern auf 10 - 20 kHz genau einstellen, in den ungespreizten Bereichen lässt sich die gegenwärtig eingestellte Frequenz nur grob abschätzen, zur Stationsidentifikation müssen Pausenzeichen und Frequenzansage der empfangenen Station herangezogen werden. Die Wiederkehrgenauigkeit ist ungenügend, kleine bunte auf einer Leiste verschiebliche Plastikreiter sind hier eine kleine Hilfe. SSB-Empfang ist nur mit dem optional erhältlichen SSB-Zusatz mit Abstrichen bzgl. der Frequenzstabilität möglich.

weitere Lektüre:
d: Die Grundig Satellit - Story, H.-E.Roeder, Siebel-Verlag 1997, ISBN 3-89632-020-3

© Martin Bösch 21.5.2008