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Grundig, FürthSatellit 3000 |
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überarbeitet am 24.7.2010 |
Im Jahre 1977 brachte Grundig den ersten Satelliten mit einer digitalen Frequenzanzeige auf den Markt. Man war beim bewährten Prinzip geblieben, Trommeltuner zum Schalten der Kurzwellenbereiche, schaltbare Bandspreizung für die Rundfunkbänder, Einfachsuper auf den niedrigen Frequenzen, Doppelsuper in den Kurzwellenbereichen ab 5 MHz, Frequenzanzeige über einen digitalen Frequenzzähler, eine Quarzdigitaluhr dient zur Zeitanzeige, kann aber da Gerät nicht im Timerbetrieb steuern.
Von den Vorgängern hat der Grundig Satellit 3000 das Kofferradioformat übernommen, mit 50 x 29 x 12 cm ist er allerdings recht wuchtig und mit seinen 8,9 kg ohne die für Batteriebetrieb notwendigen 6 UM-1 - Batterien (Monozellen) nicht gerade leichtgewichtig geraten. Die Frontplatte ist dreigeteilt. Links findet sich der grosse Lautsprecher, ein
Hochtonlautsprecher kann bei guten Empfangsbedingungen zugeschaltet werden. Die Bedienung des Grundig Satellit 3000 stellt den Benutzer nicht vor grosse Probleme.
Nach dem Einschalten muss mit den Drucktasten der Frequenzbereich gewählt werden,
die Kurzwellenbereiche mitden internationalen Hörfunkbändern können alle mit
dem Trommeltuner gewählt werden, also ist die Stellung SW3-10 die richtige.
Mit der grossen Drehschalter an der linken Geräteseite wird das 49m-Band gewählt,
wenn der Schalter auf Band steht, ist das 49m-Band über die ganze Skala gespreizt,
die Frequenz 6075 kHz kann einfacher eingestellt werden, bald sollte die Deutsche
Welle ertönen. Für Ausserbandfrequenzen kann auf Stellung RANGE umgeschaltet werden,
hier muss die Abstimmung feinfühliger bedient werden. Bei Nachbarkanalstörungen kann
mit dem Knebelschalter neben der Digitaluhr auf das mittlere oder schmale ZF-Filter
geschaltet werden. Zusammenfassend ist der Grundig Satellit 3000 als grosser komfortabler Zweitempfänger fürs Wohnzimmer oder Büro zum Hören der internationalen Kurzwellendienste immer noch ein brauchbares Gerät, zum UKW-DX für mich sogar unter den Geräten der ersten Wahl. CW- / Funkdiensthörer und Tropenbandspezialisten sollten sich allerdings nach einer anderen "Maschine" umsehen, ich las jahrelang neidisch die Log-Kolumnen und wunderte mich, warum mein Satellit 3400 höchstens eine musikalisches Krächzen auf den Frequenzen von sich gab. weitere Lektüre: © Martin Bösch 16.12.2004
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