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Japan Radio Company Ltd., Tokyo

NRD - 345 - Testbericht © AgDX, weltweit hören 10 / 97

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überarbeitet am 25.7.2010

Einstieg in die Profi-Welt? - JRC NRD-345

Wer kennt nicht die semiprofessionellen Empfänger der Japan Radio Co. Ltd. (JRC), die nicht nur von vielen Kurzwellenhörern, sondern auch von sehr vielen professionellen Abhördiensten genutzt werden. Absolute Spitzenklasse und lange Zeit Referenzgerät der Tester war so z.B. der NRD-535DG, welcher nahtlos an die Reihe NRD-505, NRD-515 und NRD-525 anschloß. Mit dem Modell NRD-345 geht JRC, nicht nur der Bezeichnung nach (wir alle haben seit längerem einen NRD-545 erwartet), einen gänzlich anderen Weg!

Mit einem Preis von DM 1.750,- liegt dieser neue Kurzwellenempfänger (100 kHz bis 30 MHz) mehr als 50% unter dem Preis, des letzten JRC-Spitzenmodells. Was für diesen Preis zu erwarten ist, mußte der NRD-345 in unserem Testlabor unter Beweis stellen.

Nach dem Auspacken
Das Testgerät mit der Seriennummer RG04715 wurde uns freundlicherweise von der TELCOMmunications GmbH in Krefeld zu Verfügung gestellt. Mit 250 x 100 x 239 mm (B x H x T) und einem Gewicht von ca. 3,5 kg kommt es in etwa in der Größe eines KENWOOD R-1000 daher. Mit im Paket, ein Netzteil vom Typ NBB-428 zur Spannungsversorgung, denn ein eingebautes Netzteil hat der NRD-345 leider nicht. Viele Hersteller umgehen so die hohen Anforderungen an CE-Kennzeichnung und EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) und überlassen die Herstellung der "Störquelle" Netzteil angestammten Netzgerätebauern. Als "Handbuchersatz" finden wir nur einen Gutschein für ein noch zu druckendes deutschsprachiges Handbuch, welches vom JRC Generalimporteur stabo Ricofunk in Hildesheim nachgeliefert würde. Der Hinweis auf ein beiliegendes englisches Handbuch nutzt wenig, denn selbiges lag dem Gerät nicht bei. INTERNET sei Dank: Wenige Tage nach Anforderung lag dem Tester ein englisches Handbuch vor, dem wir die technischen Angaben entnehmen können.
Die aufgeräumte Frontplatte bietet 32 Tasten, 3 Knöpfe und einen großen und sehr angenehm zu bedienenden Abstimmknopf mit Fingermulde. Dazu (endlich wieder) ein analoges S-Meter welches eine sehr gute Ablesemöglichkeit bis zu 9+60 db bietet und eine 6,3 mm Stereo-Klinkenbuchse zum Kopfhöreranschluß.
Auf der Rückseite finden wir zwei Antennenanschlüsse; eine SO-239-Buchse zum Anschluß von niederohmig gespeisten Antennen (50 Ohm Impedanz) und eine Klemme zum Anschluß von hochohmigen Drahtantennen (450 Ohm Impedanz). Dazu eine Klemme zum Erdanschluß. Die beiden Antennenanschlüsse können über einen kleinen Schiebeschalter umgeschaltet werden. Schade, denn diesen Schalter hätten wir uns gerne auf der Frontplatte gewünscht, damit der Empfänger gut in die Kurzwellenecke integriert werden kann und nicht immer "ein Weg nach hinten" zum Antennenumschalten frei bleiben muß. Hier sollten japanische Firmen die Bediengewohnheiten der europäischen Kurzwellenhörer besser beachten.
Ferner finden wir auf der Rückseite eine RS-232 Buchse (25polig) zum Computeranschluß (Achtung ! Es wird ein spezielles RS-232 Kabel mit gekreuzter Verbindung benötigt, welches von JRC unter der Bezeichnung 6ZCJDOO350 zu bekommen ist.), drei Klinken-Ausgänge (FAX line out mit 0,7 V eff. an 100kOhm bei weniger als 10% Klirrfaktor [zum Anschluß eines FAX/RTTY-Decodersl / RECORD line out mit 25 mV an 100 kOhm bei weniger als 10% Klirrfaktor [zum Anschluß eines Aufnahmegerätes] / EXT SP line out mit 1 Watt an 8 Ohm bei weniger als 10% Klirrfaktor [zum Anschluß eines externen Lautsprechers] und den DC Eingang mit 12 bis max. 15 Volt Gleichspannung und ca. 0.8 Ampere.

Schaltungsprinzip
Ein zweiseitiges Blockdiagramm informiert uns über den Signalweg. Von den Antenneneingängen geht das Signal über den schaltbaren 20-dB-Abschwächer auf die automatisch der Empfangsfrequenz angepaßten Eingangsfilter. Bis 540 kHz und von 540 kHz bis 1,8 MHz steht jeweils ein Lowpass-Filter zu Verfügung. Bandpass-Filter werkeln von 1.8 bis 2,8 MHz, 2.8 bis 4.6 MHz, 4,6 bis 7.3 MHz, 7.3 bis 11.5 MHz, 11.5 bis 19,5 MHz und 18.5 bis 30 MHz. Es folgt ein 32 MHz Lowpass-Filter zum Ausgrenzen aller höheren Frequenzen und nach einem RF-Amplifier kommt schon die erste Mischerstufe mit 44,855 MHz (1. ZF), wobei vorher schon die schaltbare (aber leider nicht regelbare) AGC Verstärkungsregelung eingreifen kann. Nach einem IF-Amplifier und dem schalt- und regelbaren Noise Blanker folgt die obligatorische 455 kHz Mischerstufe (2. ZF). Danach stehen die serienmäßigen 2 Filter (4 kHz AM / 2.4 kHz SSB) zu Verfügung. Optional kann ein drittes Filter (300 Hz, 500 Hz, 1 kHz, 1.8 kHz oder 2.4 kHz) nachgerüstet werden. Drei weitere IF-Amplifier schieben das dann anliegende schmalbandige Signal auf ein weiteres 6 kHz Filter zur Reduzierung des Grundrauschens (z.B. bei SSB-Empfang) und erneut in einen IF-Amplifier. Dann folgt die übliche Trennung in AM-Demodulator für Rundfunkempfang und SSB-Produktdetektor für SSB/CW/FAX und AM-ECSS- Empfang. Was danach folgt, ist reinste NF. Regelbar und Verstärkt für Kopfhörer-, Lautsprecherausgang und eingebautem Lautsprecher. Verstärkt und Konstant anliegend für den FAXund REC Ausgang.

Innenleben
JRCs NRD-345 ist spärlich aber grundsolide aufgebaut. Viel "Luft" im Gehäuse läßt das Gerät offen für Modifikationen erscheinen. Auf der Oberseite sind die Vorfilter in Reih und Glied bunt gemischt gut zu erkennen, und die Unterseite mit ihrer ZF-Aufbereitung ist für den Einbau des dritten Filters vorgesehen. Leider kann dieses Filter nicht direkt auf die Platine gesetzt werden. Es wird noch das optionale Filterboard mit der Bezeichnung CFQ-8673 benötigt. Hier macht JRC die Filtererweiterung dem Kunden unnötig teuer, zeigen doch andere Hersteller (z.B. YAESU beim FRG-100) daß es auch einfacher geht (plug and play).

Bedienung
Nach Anschluß von externem Netzteil und Antenne(n), ist das Gerät sofort und ohne Handbuchstudium einzusetzen. Keine der vorhandenen Tasten ist, wie heute leider nur all zu oft üblich, doppelt belegt. Keine Funktionstaste oder Menüführung muß erlernt werden, alles ist logisch beschriftet und wird im sehr gut ablesbaren Display (grün Hintergrundbeleuchtet) auch angezeigt. Hier erleichtert JRC vor allem dem Einsteiger die Freude am Kurzwellenempfang.
Die Frequenzwahl kann auf mehreren Wegen erfolgen. Durch das numerische Keypad bietet sich natürlich die direkte Eingabe der Wunschfrequenz durch einfaches Eintippen derselben als erstes an. Wunschgemäß kann dies in kHz (6075 und Taste kHz) oder MHz (6.075 und Taste MHz) erfolgen. Der Abstimmknopf erlaubt ein quasi-lineares Abstimmen in 5 Hz-, 100 Hz-, 1 kHz- und 10 kHz-Schritten und die UP- / DOWN-Tasten schalten um das jeweils eingestellte Frequenzraster weiter. Übrigens steht ein ZweitVFO zu Verfügung, der mit einem Druck das Umschalten auf eine Parallelfrequenz ermöglicht. Bei DUPLEX-Empfang, z.B. im Seefunk, erleichtert dies die Mithörmöglichkeit erheblich! Weitere Möglichkeit der Frequenzwahl; Direktes anwählen eines Rundfunk- oder Amateurfunkbandes durch die mtr-Taste. Einfach das Meterband eingeben und mit [mtr] bestätigen. Sofort steht der Empfänger am Anfang des gewünschten Meterbandes. Und nicht nur das; Er gibt auch gleich Frequenzschritt, Filterbandbreite und AGC-Stellung (fast oder slow) vor! Unser Test im 49-m-Band: JRCs Kleiner steht sofort auf 5950.OOkHz im AM-Mode mit 10OHz Schrittweite, Filterstellung WIDE und AGC-FAST. Wir probieren schnell noch das 80-m-Amateurfunkband; 3500.00 kHz, LSB, 10 Hz Schrittweite, NARR-Filter und AGC-SLOW. Es funktioniert perfekt von 160 bis 10 Meter.
Nächste Frequenzwahl, die 100 Speicherplätze. Sie erlauben das mit Lithiumbatterien gepufferte speichern nicht nur der Frequenz, sondern auch der Zusatzinformationen MODE (Betriebsart), AGC-Stcllung, ATT-Stellung (Abschwächung), Filterstellung und NB-Stellung (Noise blanker). Als kleinen Luxus leistet sich JRCs NRD-345 dann noch eine Scanfunktion (Suchlauf) für alle Speicherplätze, über deren mehr oder weniger sinnvollen Einsatz im Kurzwellenbereich gestritten werden kann. Der Tester benötigt eine Scanfunktion grundsätzlich nur bei den sogenannten Breitbandempfängern (Scannern) im VHF-/UHF-Bereich. Beim NRD-345 können alle Speicherplätze abgescannt werden oder auch nur jene, die nicht zum überspringen (PASS) markiert wurden. Gleichzeitig läßt sich die Verweildauer auf einem abgespeicherten Kanal auf 2 oder 5 Sekunden festsetzen; Liegt ein Signal an, verweilt der Empfänger für eben diese 2 oder 5 Sekunden auf dem Kanal und läuft darin automatisch weiter. Möchte der Hörer auf dem Kanal bleiben, muß er manuell den Suchlauf stoppen.
Gewöhnungsbedürftig; Es gibt nur eine Taste (MODE) mit welcher die Betriebsarten in der Reihe AM / SAM / USB / LSB / CW und FAX durchgeschaltet werden können, Blinkt das Display in der MODE-Wahl, kann auch mit UP und DOWN die Betriebsart gewechselt werden. Mächte man also von AM auf FAX wechseln und nutzt dazu nur die MODE-Taste, so ist deren fünfmalige Betätigung nötig, um auf die gewünschte Betriebsart zu wechseln. Blinkt das Display, kann jedoch von AM auf FAX durch einfaches Antippen von DOWN gewechselt werden. Zu kompliziert? Sicherlich bei JRC-Empfängern nicht die Regel, aber nur so konnte Platz auf der Frontplatte eingespart werden.
Hinter der Betriebsart SAM verbirgt sich übrigens der AM-Synchrondemodulator, der durch ein eigenerzeugtes Trägersignal den Fadingeffekt (Schwunderscheinung) unterdrückt. Leider ist keine automatische ECSS-Seitenbandumschaltung möglich, doch wir hören AM-Signale (Ja, wie früher, als es ECSS noch nicht gab.) einfach in USB oder LSB und finden Schwebungsnull zum störungsfreien Hörgenuß.
Leider fehlt die AGC-Handregelung. Es ist nur die Stellung FAST, SLOW oder OFF möglich. Wer, wie der Tester, AGC-Handregelung bei seinem NRD-535DG gewöhnt ist, vermißt diese ganz besonders. Nur so läßt sich meist das letzte aus dem Empfänger herauskitzeln und nur mit handgeregelter AGC hören wir stärkste Kurzwellensignale in Fast-UKW-Qualität.
Eine Zeitschaltuhr mit SLEEP-Funktion und zwei Zeitzonen (z.B. UTC und ME[S]Z) ermöglicht das Aufzeichnen von Signalen bei Abwesenheit und das gelungene Einschlummern bei Tropenbandempfang.

Empfangsqualität
Zum Test standen uns folgende Antennen zu Verfügung: ein 15-m-Langdraht mit Anpassung, eine Vertikalantenne (US-Feuerwehrturmantenne) mit Frequenzbereich 7,5 bis 35 MHz, ein GRAHN-Antennensystem (modulare magnetische Aktivantenne) von 75 kHz bis 25 MHz und eine MittelwellenRahmenantenne vom Typ MARTENS.
Der Empfänger überzeugte mit ruhigem und intermodulationsfreiem Empfang in allen Frequenzbereichen. Auch wenn der angegebene Frequenzbereich erst bei 100 kHz beginnen soll, konnten wir diverse Zeitzeichen und Baken unterhalb von 70 kHz noch mit gutem Signal verfolgen. Bei 1OkHz brach der Empfang jedoch gänzlich zusammen. ATLANTIC 252 in Ortssenderqualität und diverse niederländische Mittelwellen-Piraten zeugen auch von sehr guter Qualität auf Lang- und Mittelwelle. Trotz (abflauendem) Sonnenfleckenminimum, auf 21.605 MHz klingt Dubai ebenso klar wie Darwin auf 21.725 MHz. Probleme gibt es auch nicht beim SSB-Empfang, seien es Amateurfunkstationen (nichts los auf 80m? Auf 3.635.40 MHz finden sich immer Stationen!) oder Seefunk im Bereich 3.4 bis 3.5 MHz. Hier zeigt sich, daß die GRAHNAntenne tagsüber deutlich bessere Signale liefert, wie der Langdraht. Die Vertikalantenne (nicht angepaßt!) bringt jedoch auch diesen Empfänger zur Übersteuerung und der 20-dB-Abschwächer muß herhalten. Wieder zurück zum Rundfunk, Accra auf 3.366 MHz kann nur in Stellung USB (ECSS) einwandfrei empfangen werden. Die Empfindlichkeit in AM ist dafür zu gering. Auch am Sonntag Vormittag können im 48m-Piratenband die Stationen nur sauber in Stellung SSB gehört werden. Die Bandbreite des ohne Zusatzfilter ausgerüsteten Testgerätes ist in AM zu groß, jedoch sind keine (der sonst dort häufigen) Störungen (Intermodulationsprodukte) aus dem 49-mBand zu hören. Wir verabschieden uns auf 6.26OMHz von Chris Ihse (Crazy Wave Radio), der sein letztes Programm vor längerem Italien-Aufenthalt ausstrahlte und lassen uns von den Fanners from Holland (6.30OMHz) am Computer begleiten; Der Testbericht will schließlich auch geschrieben werden.

Versteckte Funktionen
Auch der NRD-345-Prozessor verbirgt einige Feinheiten, die durch bestimmte Tastenkombinationen geweckt werden wollen.
Wir schalten POWER ON und drücken gleichzeitig CLR: VFO A und B werden neu initialisiert - und auf folgende Werte gesetzt: Frequenz 10.000.00 MHz, AM MODE, 100 Hz STEP, WIDE Filter, ATT OFF, AGC FAST und NB OFF.
Drücken wir MEMO und schalten das Gerät ein, werden alle Memory Kanäle gelöscht. (Vorsicht!)
Halten wir die Taste FILTER beim einschalten gedrückt, können wir das Zusatzfilter (AUX) aktivieren (ON). Ist kein Zusatzfilter eingebaut, bleibt der Empfänger absolut stumm.
MTR wird gedrückt, das Gerät wird eingeschaltet und die Meterbänder werden auf jenen Wert gesetzt, der fabrikmäßig vorgegeben wurde. (Tabelle im Handbuch.)
Und zuguterletzt: Wir drücken MODE und schalten das Gerät ein und können somit die Tastenquittungsfunktion (BEEP) aktivieren oder deaktivieren.

Fazit
JRCs NRD-345 liegt in seinen Empfangseigenschaften (und leider auch im Preis) deutlich über YAESUs FRG-100, in dessen Marktsegment er wohl einzusortieren ist. Ebenso deutlich liegt er jedoch unter der Empfangsqualität eines AOR AR-7030, jedoch macht sich da der Preisunterschied kaum noch bemerkbar. Wer einen schon recht guten Stationsempfänger für "normalen" AM- Rundfunkempfang und guten SSB-Qualitäten sucht, der dazu noch ausgesprochen einfach zu bedienen ist, liegt mit dem NRD-345 goldrichtig. YAESU wird es schwer haben, seinen FRG-100 daneben noch zu plazieren. Der Profihörer, der sich dann aber auch in eine menügesteuerte Bedienung einleben muß, wird eher zum etwas teurerem AOR AR-7030 greifen.
Wir warten weiterhin auf einen Nachfolger des NRD-535 DG und freuen uns dennoch, daß JRC nun auch in die Welt der Einstiegsempfänger vorgedrungen ist.

Frequenzbereich: 100 kHz - 30 MHz
Betriebsarten: AM / SAM (Synchrondetektor) / USB / LSB / CW FAX
Frequenzstabilität +/- 10 ppm zwischen 5 und 60 Minuten nach dem Einschalten; +/- 5 ppm und besser danach
kleinster Frequenzschritt: 5 Hz
Speicherkanäle: 100
Empfangssystem: Doppelsuper, 1. ZF 44,855 MHz 2. ZF 455 kHz
Empfindlichkeit: AM (10 dB S+N/N)
  0,1 - 0.54 MHz 3.2 uV
0.54 - 1.8 MHz 17.8 uV
1.8 - 30 MHz 2 uV
  SSB (10dB S+N/N)
  0.1 - 0.54 MHz 1 uV
0.54 - 1.8 MHz 5.6 uV
1.8 - 30 MHz 0.3 uV
Bandbreiten: 6dB / 60 dB
  WIDE 4 kHz - 10 kHz
  NARR 2 kHz - 6 kHz
  AUX (mit CFL-232) 0.5 kHz - 1.6 kHz
Spiegelfrequenzunterdrückung: 70 dB oder besser
Antennenimpedanz: 50 Ohm an SO-239 Buchse 450 Ohm an Kabelklemme
Dämpfungsglied (ATT): 20 dB
AGC-Charakteristik, 3 uV - 100 mV / 10 dB odcr weniger
NF-Ausgang: Externer Lautsprecher* 1 Watt oder mehr an 8 Ohm < 10 % Klirrfaktor
  FAX-Ausgang: 0,7 V eff. an 100 kOhm mit weniger als 10 % Klirrfaktor
  RECORD-Ausgang: 25 mV an 100 kOhm mit weniger als 10% Klirrfaktor
Spannungsversorgung: 12 bis 15 Volt Gleichspannung, 800 mA
Abmessungen! 250 x 100 x 238mm (B x H x T)
Gewicht: . 3.5 kg
Preis: ca. 1.750,- DM
Preis-Leistungsverhältnis ***

weitere Lektüre:
d: NRD-345 - der erste Dreier, Funkamateur 5/97
d: solide Mittelklasse - NRD-345 von JRC, Harald Kuhl, radio hören 9/97
d:Vergleichstest NRD-345 und Drake R-8E, Jürgen Bast, Thomas Domin, kurier 13 / 1997
e: Japan Radio Company NRD-345, WRTH receiver tests
e: Japan Radio Corporation's NRD-345 Receiver, Peter R. Bertini, Popular Communications 12/97

© Reiner Schneider, wwh 10 / 1997