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Realistic DX / Tandy Corporation,
Fort Worth, FL

Realistic DX-350

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Empfängerliste
Empfänger - Manuals

überarbeitet am 21.7.2010

Einfachsuper,

Analoganzeige, > 25 kHz

AM, FM (UKW)

LW, MW, 9 x KW (49 - 11 m), UKW

Selektivität -6 dB/ -60 dB

Sensitivität

Die amerikanische Elektronik- Discounterkette Radio-Shack brachte unter dem Markenzeichen "Realistic" seitden siebziger Jahren zahlreiche Weltempfänger auf den Markt. Die meist ins low price - Segment passenden Geräte stammen meist von Fremdherstellern, unter anderem hatte RadioShack nahezu sämtliche Sangean-Empfänger im Programm.

Als einer der günstigsten analogen Portabelempfänger eröffnet der ca. 1997 erschienene Realistic DX-350 einen preisgünstigen Einstieg in die Welt der Kurzwelle.

Der kleine Reiseempfänger in seinem schwarzen Kunststoffgehäuse misst 182 x 105 x 38 mm und bringt 400 g auf die Waage. Der Empfänger wird von vier Mignonzellen UM-3 gespiesen, verfügt aber auch über einen center-negativen Anschluss für ein 6 V-Netzteil.

Die linke Hälfte der Frontplatte wird vom Lautsprechergrill eingenommen, rechts findet sich das grosse Skalenfenster. Oben finden sich Grobskalen für UKW, Mittel- und Langwelle, darunter die Skalen für die neun Kurzwellen- Rundfunkbänder. Die Analogskalen erlauben nur eine ungefähre Frequenzablesung, auf ca. 25 kHz genau kann eine Station lokalisiert werden, was bedeutet dass nur die am stärksten einfallenden Stationen aufgrund der Position auf der Skala und der Programmsprache / -inhalt einfach zu identifizieren sind. Zwei Schiebeschalter unter den Skalen dienen zur Wahl der Frequenzbereiche und der Auswahl des Kurzwellenbandes. Eine kleine TuningLED glimmt bei Empfang einer stärkeren Station auf.
An der rechten Geräteschmalseite finden sich der Abstimmknopf und der Lautstärkeregler, der Hautschalter an der oberen Geräteseite setzt das Radio in Betrieb.

Empfangsmässig mag das Gerät für Sony-Doppelsuper - gewohnte Ohren nicht ganz zu überzeugen, die wichtigsten internationalen Dienste können ohne Probleme gehört werden. Das in Taiwan hergestellte Gerät stellt aber, wenn für einige Euros bei ebay oder auf dem Flohmarkt erworben, gleichartige Geräte aus dem Supermarkt oder Kaffeehaus im den Schatten. Ist das Interesse am Kurzwellenempfang einmal geweckt, wird man sich bald die Anschaffung eines Empfängers mit digitaler Frequenzanzeige ins Auge fassen.

© Martin Bösch 20.8.2005