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Sony Corporation, Tokyo

ICF - SW55: Testbericht © addx kurier 1992

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überarbeitet am 26.9.2010

Doppelsuper, ZF 55,845 MHz, 455 kHz

Digitalanzeige, 1 kHz,
Feinabstimmung 100 Hz - Schritte

AM, USB/LSB, UKW-FM

Selektivität -6 dB/ -60 dB

Sensitivität

Abschwächer DX / Local,

Abschwächer Dx/Local, 20 Senderspeicher, Uhr, Timerfunktion, UKW-Stereo via Kopfhörer

Mit Abmessungen von 194x 127 x 39mm, einem Gewicht von 900 Gramm einschliesslich Batterien und einem Preis von DM 798.- (laut Sony-Preisliste) ist der ICF-SW55 als Reiseempfänger der gehobenen Klasse einzustufen. Er wird in einem stabilen Kunststoff-Schalenkoffer geliefert, der außer dem Gerät selbst noch folgendes Zubehör enthält:

  • 6-Volt-Netzteil (umschaltbar 110-120V, 220-240V)
  • dünne Kunststoff-Schutztasche
  • Drahtantenne AN-71 in einer Aufrollbox
  • Stereo-Ohrhörer
  • Antennenadapter
  • amerikanischer Netzadapter
  • kurze Einführung in den Kurzwellenempfang (leider nur in Englisch)
  • mehrsprachige Bedienungsanleitung
  • Kurzanleitung (Faltkarte)
  • Frequenzhandbuch
  • Übersicht der ab Werk programmierten Sender und Frequenzen

Der SW-55 ist gut verarbeitet. Das Gehäuse wirkt sehr stabil, alle Bedienungselemente sind leichtgängig und trotzdem präzise. Die Frontseite wird von einem grossen LC-Display beherrscht. Darum angeordnet sind die Funktionstasten. Die Bedienelemente auf der rechten Seite dienen der Frequenzeinstellung. Das Rad für die Handabstimmung ragt etwas aus dem Gehäuse heraus und läßt sich gut bedienen. Weiter ist ein Verriegelungsschalter "Key Protect" und ein Umschalter für die Abstimmschritte "fast/slow/lock" vorhanden. Die Schrittweite beträgt bei "fast" 1 kHz im AM-Bereich und 500 kHz auf UKW, bei "slow" 100 Hz auf AM und 50 kHz auf UKW. Bei "lock" ist die Abstimmung gesperrt. Weiter unten befindet sich die Frequenztastatur. Bei direkter Frequenzeingabe muß nicht, wie bei den letzten Sony-Geräten üblich, vorher jedesmal die AM- bzw. FM-Taste gedrückt werden. Das ist nur beim Wechsel von AM auf UKW oder umgekehrt notwendig. Bei AM können auch nur die MHz eingegeben werden, z.b. "6" für 6 MHz. Bei FM muß der Dezimalpunkt nicht eingetippt werden. Rechts unten sind die Tasten für die Schrittabstimmung "step" angebracht. Die Abstimmschritte liegen wie folgt fest:

  • LW = 3 kHz
  • MW = 9 / 10 kHz
  • KW = 5 kHz
  • UKW = 50 kHz
Durch längeres Drücken der "stop ‘-Taste wird der Suchlauf aktiviert. Weitere Tasten dienen der Wellenbereichsumschaltung (FM / AM) bzw. der Anwahl der Rundfunkbänder (AM-Band +/-). Links unten sind die Tasten für Speicher-, Timer- und Alarmeinstellung angebracht. Es lassen sich je fünf Timer- und Alarmzeiten programmieren. Bei der Alarmeinstellung hat man die Wahl zwischen "stillem Alarm", bei dem nur ein Wecksymbol im Display blinkt, und neun verschiedenen Wecktönen. Bei Timerbetrieb lassen sich bis zu fünf Einschaltzeiten einschliesslich Betriebsdauer eingeben. Über die Anschlüsse "line out" und "remote" können so timergesteuerte Aufnahmen gemacht werden. Es stehen 125 Speicher zur Verfügung. Sie sind in 25 "Seiten" mit je 5 Speichern unterteilt. Für jede Speicherseite kann ein 8-stelliger alphabetischer Name eingegeben werden. Ab Werk sind bereits alle wichtigen Auslandsdienste mit Sendernamen und 1-5 Frequenzen vorprogrammiert. Wählt man z.B. über einen Wippschalter die Speicherseite 6 an, so erscheint im Display "BBC". Über die Speichertasten M 1 -M5 können jetzt fünf verschiedene BBC-Frequenzen abgerufen werden.

Die Speichertasten sind doppelt belegt. Drückt man die Taste "AM Funktion", dann dienen sie zur Einstellung folgender Parameter:

  • M1 = CAL (AM-Kalibrierung)
  • M3 = 9 / 10 kHz
  • M4 = Mode (Betriebsart AM / USB / LSB)
  • M5 = W / N (Bandbreite wide / narrow)
Die Uhr wird nach Drücken der Taste "time set" auf der Oberseite mit dem Handrad eingestellt. Mit den Tasten links neben dem Display lassen sich folgende Zeitanzeigen schalten:
  • UTC / Local (Umschaltung der Zeitanzeige)
  • Time Diff. set (Eingabe der Zeitverschiebung von UTC zu Local)
  • Summer on / off (Auf die Lokalzeit wird eine Stunde addiert)
  • Night / Time Diff. (Auf einer stilisierten Weltkarte werden wahlweise die Tag/Nacht-Zonen der Erde [leider ohne Berücksichtigung der Jahreszeit] oder die eingestellte Zeitzone [Lokalzeit] angezeigt.
  • World Time (Hiermit läßt sich die Ortszeit verschiedener Weltstädte abrufen.

Links oben ist der verriegelbare Ein-/Aus-Schalter, der Sleep-Schalter, der das Radio nach 60, 45, 30 oder 15 Minuten ausschaltet, sowie die Standby-Taste zum Aktivieren der Timer/Alarm-Funktion.
Die Display-Beleuchtung wird durch eine Taste auf der Oberseite eingeschaltet. Wird keine Frequenzabstimmung vorgenommen, dann erlischt sie nach kurzer Zeit. Sie läßt sich aber auch vorzeitig durch einen weiteren Druck auf die gleiche Taste wieder ausschalten. Der Lautsprecher befindet sich im Inneren des Gerätes und strahlt durch eine Öffnung oberhalb des Displays nach außen. Die rechte Schmalseite enthält einen Schieberegler für Lautstärke, einen dreifach-Klangschalter und einen Mono-/Stereo-Umschalter. An der linken Schmalseite befinden sich in einer Vertiefung ein dreistufiger Empfindlichkeitsschalter sowie folgende Anschlüsse:

  • externe AM-Antenne (schaltet eingebaute Antenne ab)
  • Schaltausgang (3,5 mm Klinke)
  • Kopfhörer (3,5 mm Klinke)
  • externe Stromversorgung (6V, + auf Innenleiter)
Der Stromverbrauch ist für ein Gerät, das mit Mignonzellen betrieben wird, zu hoch: ca. 80-100 mA bei AM (abhängig von der Signalstärke des empfangenen Senders und der Lautstärke) ca. 60-100 mA bei FM ca. 65 mA zusätzlich bei eingeschalteter Beleuchtung ca. 0,3 mA zur Speicherpufferung bei ausgeschaltetem Gerät.
In der Praxis machten sich zwei Nachteile bei der Bedienung des Empfängers bemerkbar: Werden Frequenzen außerhalb der Rundfunkbänder eingestellt, dann wird die Betriebsart automatisch auf "USB narrow" umgeschaltet (in den Amateurfunkbändern unterhalb von 10 MHz auf "LSB narrow") In diesen Fällen muß jedesmal von Hand erst die AM Funktion gedrückt werden, um dann mit den Speichertasten M4 und M5 die Betriebsart und eventuell Bandbreite wieder zurückzustellen.

UKW-Empfang
Die Empfindlichkeit auf UKW ist hoch. Dadurch lassen sich schon mit der Teleskopantenne viele Sender in Stereo empfangen. Für UKW läßt sich leider keine externe Antenne anschließen. Die Trennschärfe sollte bei heutigen Geräten allerdings besser sein, um bei der mittlerweile hohen Senderdichte benachbarte Stationen gut trennen zu können.
Anders als bei den kleineren Empfängern von Sony läßt sich beim SW-55 der Suchlauf in beide Richtungen starten. Er hält auch nur auf Sendermitte an. Endlich gibt es nun auch bei Sony einen Mono-/Stereo-Umschalter. Der Klang ist mit Ohrhörern einfach hervorragend für einen Weltempfänger. Der eingebaute Lautsprecher klingt zwar auch passabel, aber durch den versteckten Einbau im Inneren des Gerätes geht doch viel an Klang verloren. Am Aufnahmeausgang liegt ein wesentlich höherer Pegel an als bei den kleineren Sony-Empfängern.

LW-/MW-Empfang
Auf Lang- und Mittelwelle fällt zunächst die sehr gute Richtwirkung der Ferritantenne auf. Die Empfindlichkeit läßt zu den Bandenden hin etwas nach. Das Gerät läßt sich gut mit einer Rahmenantenne betreiben, indem man es in den Rahmen hineinstellt (induktive Kopplung). Auf diesen Bereichen fiel der SW-55 ebenfalls wegen seines guten Klangs auf - solange man das breite Filter benutzt. Es trennt im 9-kHz-Raster zufriedenstellend. Sendet auf einem Nachbarkanal allerdings ein Ortssender, dann ist ein deutliches Übersprechen zu hören. Leider werden auf Langwelle einige Frequenzen durch eigenerzeugte Störungen (Pfeiftöne) beeinträchtigt. So war z.B. Atlantic 252 immer von einem Pfeifton überlagert, der auf anderen Geräten nicht zu hören war. Auf Mittelwelle war bei schwachen Sendern häufig ein leises Summen zu hören. In der Nähe eines Mittelwellensenders ist dessen Spiegelfrequenz auf der Langwelle zu hören.

Kurzwelle
Der Kurzwellenteil des SW-55 hinterliess einen zwiespältigen Eindruck. Die Empfindlichkeit auf den oberen Bändern ist sehr gut. Auf dem 11-m Band konnten alle Stationen in etwa gleicher Qualität empfangen werden, wie auf einem Kenwood R-5000 mit Aktivantenne ARA 60. Das schmale ZF-Filter liefert bei SSB eine sehr gute Sprachverständlichkeit. Bei AM klingt es allerdings schon so dumpf, daß die Verständlichkeit stark leidet. Das breite Filter ist nur einzusetzen, wenn die Nachbarkanäle frei sind. Dann ist auch der Klang auf Kurzwelle hervorragend. In den unteren Kurzwellenbändern kommt es in der Regel weniger auf Empfindlichkeit als auf Trennscharfe an. Zwei gleich starke Sender mit S kHz Abstand werden vom schmalen ZF-Filter sauber getrennt. Ist ein Sender allerdings wesentlich schwächer, dann ist er nur mit zum Teil starken Nachbarkanalstörungen zu empfangen. Im oberen Bereich des 60-m Bandes traten vereinzelt Spiegelfrequenzen aus dem 49-m Band auf.

© Bernd Klaus & Joachim Salisch

Erfahrungen mit dem Sony ICF-55
Nachdem der Sony ICF SW 55 schon in einigen Zeitschriften getestet wurde, mochte ich den KURIER-Lesern über meine ersten Erfahrungen mit dem Gerät berichten. Erwartungsfroh packte ich den Empfänger aus und nachdem ich mich mit der Bedienungsanleitung vertraut gemacht hatte, nahm ich ihn gleich mit in meinen Shack auf dem Dachboden. Dort folgte erstmal eine große Enttäuschung. Sowohl auf den normalen Rundfunkbändern und besonders auf den Tropenbändern stellte ich eine große Anzahl von Geisterstationen fest. Selbst KBC Nairobi auf 4934 kHz, eine der stärksten Tropenbandstationen, war vor Störungen fast nicht zu hören. Auch die Stellung "Local" des Empfindlichkeitsschalters brachte keine Abhilfe. An die Stellung "DX" oder gar das Anschließen der mitgelieferten Wurfantenne AN-71 war nicht zu denken. Dieses mangelhafte Großsignalverhalten ist wohl der Preis, den man für die Empfindlichkeit der neuen Reiseempfänger zahlen muß. Ähnliches machte sich auch schon beim Satellit 700 bemerkbar. Hier sollte man DM 50.- für den ADDX-Preselector opfern, damit bekommt man das Problem gut in den Griff.
Als nächstes testete ich den SW-55 im Schlafzimmer in meiner Kellerwohnung. Neben dem Einsatz auf Reisen möchte ich das Gerät hauptsächlich dort als Zweitgerät betreiben. Hier fiel das Ergebnis ganz anders aus. Nur mit der Teleskopantenne in der Stellung "DX" war der Empfang noch leicht verrauscht, nach Anschließen der Wurfantenne und Plazierung derselben in Fensternähe besserte er sich erheblich. Die großen internationalen Stationen kamen auch vorher gut herein. Aber nun war auch der Tropenbandempfang sehr überzeugend. Auch die schwächeren Afrikaner im 60- und 90-m Band waren jetzt gut zu hören. Großsignalprobleme waren nun nicht mehr festzustellen.
Als nächstes schloß ich die Sony Aktivantenne AN-1 an das Gerät an und in der darauffolgenden langen Nacht traute ich meinen Ohren nicht. Der SW-55 brachte u.a. Stationen wie Radio Andahuaylas (PRU), Centinela del Sur (EQA) und sogar Radio Cultural aus Guatemala auf 3300 kHz klar herein. Auch bolivianische Stationen konnten mit Hilfe des SSB-Betriebs aus den üblichen Ttopenbandgeräuschen herausgefiltert werden. Zwar zeigt das Display nur auf 1 kHz genau an, es kann aber auf 100 Hz genau abgestimmt werden, was auch sehr gut gelingt und sicher mit zu dem ausgezeichneten SSB-Empfang beiträgt.
Auch die fernöstlichen und pazifischen Volmet-Sender (Auckland 13282 kHz) waren, wenn auch schwach, zu hören. Aber das lag an den hochsommerlichen Ausbreitungsbedingungen, denn auch auf meinem Kenwood R-5000 kamen sie nicht in der sonst üblichen Lautstärke herein. Am darauffolgenden Tag konnte sich sogar ABC Alice Springs auf 4835 kHz gegen Mali durchsetzen und mit Hilfe des sehr schmalen Filters auch gut von der afrikanischen Station getrennt werden.
Auf Mittelwelle gelang mir nachts der Empfang von RNE Tenerife auf 621 kHz. Alles in allem sind das Empfangsergebnisse, die meines Erachtens weit überdurchschnittlich für einen Reiseempfänger sind. Und die Kombination SW-55/AN-1 kann wirklich überzeugen. Hatte ich beim ICF 2001D das Gefühl, die AN-1 bringe nicht mehr Zuwachs an Signalstärke als ein angeschlossener Langdraht, so führt die Antenne beim SW-55 zu einer echten Empfangsverbesserung.
Daneben bietet der SW-55 auch noch nützliche Kleinigkeiten wie z.B. eine Weltzeituhr. Mit dem Drehen des Abstimmknopfes kann man sich sämtliche Zeitzonen der Erde anzeigen lassen. Unter jeder Uhrzeit finden sich die wichtigsten Städte in dieser Zone. Auf eine; stilisierten Weltkarte wird angezeigt, in welcher Zone man sich momentan befindet. Sogar die Hell- und Dunkelzonen der Erde werden grob angezeigt.
Die 125 Stationsspeicher. die man in 25 Gruppen zu 5 Stationen auch mit Namen versehen kann, sind ja bei neuen Empfängern schon obligatorisch. Kleine Kritikpunkte sollten allerdings nicht verschwiegen werden. Daß sich beim Einschalten der Beleuchtung in SSB-Betrieb die Frequenz um 100 Hz verstellt, müßte nicht sein. Ebenso störend ist es, daß sich die Beleuchtung des Displays nach einigen Sekunden ausschaltet, sofern keine Taste bedient wird. Die "5" in der Tastatur hat keinen Tastpunkt, was sich für Blinde negativ bemerkbar machen wird. Auch wenn man im Bett im Dunkeln nochmal eben einige Frequenzen eingeben mochte, greift man meist daneben.
Der grösste Kritikpunkt meiner Meinung nach ist jedoch, daß man die Umschaltung von AM/USB/LSB und vom schmalen auf das breite Filter nicht direkt vornehmen kann, sondern über ein spezielles Menü gehen muß, was die Sache doch sehr umständlich macht. Zumal der Empfänger Frequenzen, die ausserhalb des Rundfunkbereiches liegen, automatisch auf SSB einstellt. Es passiert mir sehr oft, daß ich beim Umschalten eine andere gespeicherte Station abrufe, weil ich mal wieder vergass, das Menü anzuwählen. Aber diese Nachteile verblassen gegen das, was der SW-55 sonst zu Bieten hat.
Geliefert wird das Gerät in einem Köfferchen, ein Konzept, welches sich schon beim SW-1S bewährt hat. Im Koffer befindet sich der Empfänger mit zusätzlicher Schutztasche, der Netzadapter, ein US-Stecker, die Wurfantenne in praktischer Aufrollbox, ein Ohrhörer, der UKW-Stereoempfang ermöglicht, sowie die Betriebsanleitung incl. der Kurzanleitung zum Stellen des Timers, eine Broschüre mit allgemeinen Tips zum Kurzwellenempfang und das Wave-Handbook, welches mal wieder auf den neuesten Stand gebracht wurde.

Mein abschließendes Fazit: Sony bietet mit dem SW-55 ein Gerät an, das in Empfangsleistung und Ausstattung auf dem Sektor der Reiseempfänger seinesgleichen sucht. Sowohl Senderjäger als auch Programmhörer kommen mit dem SW-55 voll auf ihre Kosten.

© Andreas Hein, kurier 1992