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Icom, Osaka

IC - R71: Testbericht © Radiowelt, Rainer Lichte 1984

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Icom
 
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überarbeitet am 19.10.2010

Knapp ein Jahr nach der Vorstellung des IC-R70 präsentiert Icom einen Nachfolger der neben modernster Empfängertechnik eine bisher nicht für möglich gehaltene Ausbaufähigkelt besitzt Schon In der Grundversion hat der IC-R71 vielfältige Bedienungs- und Einstellmöglichkeiten die den Umgang mit diesem Gerät zur wahren Freude für den anspruchsvollen Dxer machen.

Vierfachsuper, ZF 70,4515 MHz, 9,0115 MHz, 455 kHz, 9,0115 MHz

Digitalanzeige auf 100 Hz genau, 10 Hz-Marken, 100 kHz - 30 MHz

AM, CW, USB/LSB, FM (optional)

Empfindlichkeit AM <0,5 uV, CW/SSB <0,15 uV, FM < 0,3 uV

Selektivität(-6 dB) AM 6 kHz, SSB 2,3 kHz, CW 0,5/1,5 kHz (0,25 opt.), FM 15/25 kHz

S-Meter, RF-Gain, AGCx2, (PBT, spätere Geräte IF-Shift), HF-Notch, 32 Memories, Keypad

Der IC-R71 ist mit modernster Technik aufgebaut, Empfangs- und Steuerteil sind intern voneinander getrennt und über Datenleitungen mit dem Steuercomputer verbunden. Daher kann durch den Einbau zusätzlicher Baugruppen der Empfänger für bestimmte Anwendungen maßgeschneidert werden. So gibt es zunächst einmal den IC-R71 A für Amateurfunk, den IC-R71 E für den Weltmarkt und den postfrommen IC-R71 D mit FTZ-Nummer und eingeschränktem Frequenzbereich. In der Grundversion bietet der neue Icom folgende Möglichkeiten
- Handabstimmung in Schritten von 1 MHz, 1 kHz oder 100 Hz
- Anzeigegenauigkeit schaltbar +/- 100 Hz oder +/- 1 kHz
- Durchgehender Abstimmbereiich von 150 kHz bis 26 100 kHz ohne MHz-Umschaltung
- Interne Abstimmgenauigkeit von +/- 10 Hz
- Direkte Tastenfeldeingabe der Frequenz (mit Kommastelle)
- Split-Frequenz Betrieb auf Tastendruck mit VFO A / B
- 32 Speicher für Frequenz und Betriebsart
- Übertragung einer Speicherfrequenz auf die VFOs (M = VFO)
- Übertragung einer eingestellten Frequenz in den Speicher (M - Write)
- Löschen der Speicherplätze (M - Clear)
- Speicherabfrage mit Schwellwertvorgabe (M - Scan plus Squelch)
- Suchlauf innerhalb der mit Speicher 1 und 2 vorgegebenen Grenzen (Scan)
- Betriebsart - selektiver Suchlauf (Mode - S plus Scan)
- Blockierung des Abstimmknopfes (Lock)

Bedienungskomfort ist die Stärke dieses neuen Konzeptes. So wird zum Beispiel die Kommastelle nach Anwahl des 1 kHz-Abstimmrasters automatisch auf Null gesetzt. Der massive Abstimmknopf kann vom Besitzer mittels einer einstellbaren Bremsmechanik für bestes Abstimmgefühl justiert werden. Das Tastenfeld ist jederzeit aktiv, das Gerät stellt sich nach "ENTER" unmittelbar auf die eingetippte Frequenz ein. Die vorher benutzte Einstellung bleibt erhalten und kann wieder aufgerufen werden.
Die Betriebsarten sind direkt wählbar, in der Grundversion gibt es zwei wählbare AM-Filter und die gleiche Anzahl von SSB-Filtern. Die Schaltung kann auf drei Filter ausgebaut werden, darüber später mehr.
Selbstverständlich verfügt der neue Icom auch über das vom Vorgänger her bekannte Passband-Tuning, hier funktioniert diese Abstimmtechnik aber auch tadellos in der AM-Betriebsart. Schaltungstechnisch gesehen ist PBT auch bei AM immer eingeschaltet, die Mittelstellung des für PBT benutzten Abstimmknopfes ist so justiert, daß normaler AM-Durchlaß gewährleistet ist. Verfeinert wurden auch die Möglichkeiten des aufwendigen Impulsstörungs-Unterdrückers. Ansprechschwelle und Reaktionszeit sind nun einstellbar. Auch das Kerbfilter (Notch) gehört nach wie vor zur Grundausstattung. Neben der stufenlosen HF-Verstärkungseinstellung gibt es noch den Dreifachschalter für Vorverstärker (+10 dB), Normal und Dämpfung (-20 dB). Das S-Meter ist bis S9+40 dB skaliert und hat zusätzlich entsprechende Markierungen für die S- Werte des SINPO-Codes. Die AGC ist abschaltbar (Handeinstellung) oder kann den Signalbedingungen (Ausbreitungsbedingungen) mit schneller oder langsamer Haltezeit angepaßt werden.

Für Suchlaufbetrieb und Schmalband-FM ist eine pegelabhängige Stummschaltung (Squelch) vorhanden. Einstellbar ist auch der Klang des eingebauten, nach oben strahlenden Lautsprechers. Die Kopfhörerbuchse ist in Stereo-Norm verschaltet, es können also normale Kopfhörer mit einem Mono-Signal auf beiden Muscheln gespeist werden.
Die Digitalanzeige arbeitet mit einer Panaplexröhre deren weißlich-blaue Ziffern und Zeichen sehr augenschonend und extrem scharf in der Darstellung sind. Neben der Frequenz (sechsstellig) werden auch Betriebsart und Sonderfunktionen gemeldet. Die Helligkeit ist mit "Dim" reduzierbar.

Auf der Rückseite finden sich die üblichen Anschlüsse für zwei Antennen mit niedriger (Koaxbuchse) und hoher (Kiemme) Impedanz und eine Erdungsklemme.
Die Netzspannung ist intern umstellbar, das Netzkabel kann abgenommen werden. Mit einem 3.5-mm-Stecker läßt sich ein externer Lautsprecher anschließen. Dabei wird der eingebaute Lautsprecher abgeschaltet. Eine weitere Buchse ermöglicht die Stummschaltung (Mute) in Verbindung mit einem Sender. Ferner gibt es noch einen relaisgesteuerten Ausgang, der beim Überschreiten der mit dem Squelch-Knopf vorgegebene Sinalschwelle schließt. Letztlich liegt an einer Cinch-Buchse das Signal der 1. ZF (70.4515 MHz) für die Darstellung auf einem Panorama-Sichtgerät.

Der IC-R71 ist ein Vierfach-Superhet mit Zwischenfrequenzen von 70.4515, 9.0115, 0.455 und 9.0115 MHz. Die Frequenzaufbereitung arbeitet nach dem Syntheseverfahren (Doppel-PLL-Schleife) und einem Referenzoszillator bei 30.72 MHz. Der kleinste Abstimmschritt (intern) ist 10 Hz, der Oszillator kann auf einfache Art und Weise vom Besitzer nachgeeicht werden.
Die Verarbeitung des Gerätes ist bemerkenswert sauber, alle Bedienungselemente liegen praxisgerecht zu Hand. Leider gibt es nur eine englische Bedienungsanleitung. Als Zubehör werden weiterhin der Schaltplan, diverse Stecker und Sicherungen sowie 10 m Draht als Behelfsantenne mitgeliefert. Eine eingebaute Lithium-Batterie stützt den Speicher-lC für einen angegebenen Zeitraum von sieben Jahren.

Platz für mehr ...
Icom bietet eine ganze Reihe von Zusätzen an, die trotz des kompakten Formates noch im Empfänger Platz finden. Diese Optionen können vom Besitzer auch nachträglich eingebaut werden:
1. Infrarot-Fernbedienung für fast alle Funktionen einschließlich der Lautstärkeeinstellung.
2. Sprachausgabe (synthetische Sprache!) der eingestellten Frequenz auf Knopfdruck (Speech). Nur in Englisch lieferbar.
3. Zusatz - Demodulator für Schmalband - FM (Funkamateure).
4. Hochwertige Filter für SSB und CW. Dies sind FL - 44 (2.7 kHz), FL - 32 und FL - 63 (250 Hz).
5. Quarzofen / Quarzoszillator für eine noch bessere Langzeitstabilität. Damit kann die ohnehin geringe Drift von ca. 40 Hz / Std. auf Werte unter 6 Hz / Stunde gebracht werden.
6. Interface für Heimcomputer (Schnittstelle) zur Steuerung des Empfängers.
7. Adapter für 12 Volt - Mobilbetrieb
8. Halterung für Mobilbetrieb

Neuer Maßstab
Neben dem nun fast tadelsfreien Bedienungskonzept kann der neue Icom mit zwei charakteristischen Merkmalen glänzen, die sonst in dieser Klasse unvereinbar waren: Gutes Großsignalverhalten (Meßwert +3 dBm) und ausgezeichnete Empfindlichkeit auch ohne Vorverstärker (Meßwert 1.3 uVolt / 10 dB). Die mit diesem Empfänger möglichen Manipulationen des Signals und die Ausbaufähigkeit machen den IC-R71 sowohl für DX als auch für SWL empfehlenswert. Das Testgerät mit der Seriennummer 01049 konnte auf dem meßtechnischen Prüfstand fast alle Herstellerangaben erreichen oder übertreffen. Im mehrwöchigen Vergleichsbetrieb mit NRD-515 und CRF-1 konnte der IC-R71 D die gute Papierform bestätigen.

Bemerkenswert ist zunächst die ausgefeilte Logik der uP-Steuerung. Zu keiner Zeit läßt das Gerät erkennen, welche aufwendige Elektronik hinter manchen Betriebsabläufen steckt. So kann zum Beispiel nach dem Aufruf einer gespeicherten Frequenz unmittelbar mit der Handabstimmung weitergearbeitet werden. Bei der Suche nach Parallelfrequenzen läßt sich mit einem einfachen Tastendruck (VFO A/B) die als Vergleichsnormal dienende Frequenz einstellen, auch wenn diese um viele MHz von der derzeitigen Abstimmposition entfernt ist. Der Speicher merkt sich neben der Frequenz auch die Betriebsart und stellt diese beim Aufruf automatisch ein. Die berührungslos (optoelektronisch) gesteuerte Abstimmung arbeitet völlig geräuschlos, die Übergänge zwischen den MHz-Segmenten sind fließend, und die Abstimmung geht beim schnellen Drehen des Knopfes automatisch auf eine höhere Abstimmrate. Auch wenn die Anzeige nur auf 100 Hz ausliest, intern wird immer mit 10 Hz Genauigkeit eingestellt. Nicht genug gelobt werden kann die augenschonende, flimmerfreie und extrem scharfe Darstellung der Frequenz und der Betriebsparameter.

Wasser in den Wein
Das sonst so ausgereift erscheinende Gerät hat allerdings einen Konstruktionsfehler: Von den drei möglichen AM-Filterschaltungen ist nur "wide" ohne Einschränkungen nutzbar. Hier kommt aber das schon beim IC-R70 kritisierte CFW-455 IT zum Einsatz. Allerdings arbeitet beim IC-R71 das PBT nun einwandfrei, kann aber die Mängel dieses Billigfilters nicht gänzlich kompensieren.
Das mittlere Filter (normal) ist nur brauchbar, wenn die Frequenzeinstellung am Empfänger 0.8 bis 1.4 kHz neben die Trägerfrequenz gesetzt wird. Konzeptbedingt wird nämlich beim Wechsel auf diese Bandbreite auch das Vorfilter in der 9 MHz ZF mit umgeschaltet, - und das ist ein SSB-Filter mit entsprechendem Frequenzversatz. Mit korrigierter Abstimmung und gefühlvoll eingestelltem PBT lassen sich dann allerdings Traumwerte für die Selektion erreichen. Im Labor haben wir bei Ausnutzung aller Einstellmöglichkeiten und mit eingesetztem FL - 44 Werte von 2.3/ 3.4 kHz bei -6/-60 dB ermittelt. Ohne FL - 44 ergab sich das Wertepaar 2.7 / 5.4 kHz. Das schmale AM-Filter (narrow) ist zwar einschaltbar, kann aber nicht genutzt werden. Hier wird ein sehr schmales CW-Filter vorgeschaltet; vom NF-Signal bleibt nur ein winziger Abschnitt übrig. Der Hersteller wurde schon im Mai 1984 auf diese Konzeptschwäche hingewiesen.
Damit ist die Kritik noch nicht erschöpft: Zu nennen ist noch der unausgewogene Klang des im Gehäuse sitzenden und nach oben strahlenden Lautsprechers. Hier ist die Abhilfe einfach: Zusatzlautsprecher anschließen. Gerade dieser wenig zufriedenstellende eingebaute Lautsprecher täuscht aber bei einem Seite-an-Seite Vergleich sehr über die Unterschiede im Empfangsverhalten zwischen den beiden Empfängern IC-R70 und IC-R71. beim flüchtigen Hinhören wird das Urteil immer zugunsten des IC-R70 ausfallen, der voller und runder klingt. Die Klangblende am IC-R71 kann diesen Mangel nicht kompensieren.

Dennoch müssen zwei herausragende Merkmale des neuen Icom erneut genannt werden:
1. Das Großsignalverhalten ist wesentlich verbessert worden, unter Beibehaltung einer hohen Nutzempfindiichkeit für AM und SSB.
2. Das Zusammenspiel von Notchfilter, PBT und Noiseblanker ist soweit perfektioniert worden, daß auch "unmögliche" Stationen hörbar gemacht werden können. Die angegebenen Wertepaare für die Selektion sind mit PBT und FL-44 ermittelt worden. Ohne diese Verbesserungen ergeben sich für AM die folgenden Daten:
Breit 5.7 / 16 kHz Mittel 2.8 / 9 kHz bei jeweils -6 / -60 dB.

Die interne Frequenzaufbereitung ist extrem genau, die Art der Abstimmung verhindert den unschönen Tonleitereffekt beim Durchstimmen. Die Impuls-Störungsunterdrückung ist sehr wirksam, kann aber bei vollem Einsatz das Nutzsignal beeinträchtigen.

Wie auch beim Vorgänger ist das leider recht teure FL - 44 als Zusatzkauf zu empfehlen, erst dann ist die Selektion ohne Tadel. Um das schmalste Filter bei SSB / CW / RTTY nutzen zu können ist ein ebenfalls recht kostspieliges Zusatzfilter (FL - 32 oder FL - 63) einzubauen. Einfacher scheint uns die Umrüstung des AM-Filters von CFW-455 IT auf CFX-455 H oder 1, eine Maßnahme, die auch beim IC-R70 gute Ergebnisse brachte.

Teurer, und besser...
Der IC-R71 zeigt in Grenzsituationen wesentlich bessere Empfangsleistungen als das Vormodell IC-R70, welches aber parallel weitergebaut wird. Die intern vorverdrahtete Steuerungs- und Bedienungserweiterung mittels der kostenträchtigen Optionen fordert einen deutlichen Anteil am Kaufpreis. Wer diese Optionen nicht nutzen will sollte sich mit dem IC-R70 begnügen, der mit einfachen Mitteln (FL - 44 und anderem AM-Filter) zu einem bemerkenswert guten Empfänger gemacht werden kann. Trotzdem sollten der beim IC-R71 gebotene Bedienungskomfort und das bessere Konzept nicht unterschätzt werden. Wir sind sicherlich keine Verfechter der Tipptasten-Elektronik, andererseits ist nicht einzusehen, warum moderne Techniken nicht auch in unserem speziellen Hobbybereich Anwendung finden können. Ganz besonders gilt diese Aussage, wenn diese Technik so elegant gehandhabt wird wie es bei diesem bemerkenswerten Empfänger der Fall ist. Natürlich nützt modernste Bedienungstechnik wenig, wenn sich hinter der Fassade ein nur mittelmäßiges Empfangsteil verbirgt. Der IC-R71 ist jedoch eine sehr ausgewogene Konstruktion. Die vielen Optionen können je nach Bedarf oder Neigung nachgerüstet werden. Empfehlenswert bleiben das FL - 44 und der Quarzofen CR-64. Über die Verwendung der Infrarot-Fernbedienung und/ oder der englischen Sprachausgabe muß im Einzelfall entschieden werden. Für den blinden Hobbyfreund ist hier jedoch eine relativ preiswerte Art der Frequenzbestimmung verfügbar geworden .

Auch die Fernbedienung könnte mit Braille-Symbolen versehen werden. Eine Rückfrage bei Poly-Electronik ergab, daß der IC-R71 mit dem Steuergerät PFC-100 (siehe Heft4/84) verbunden werden kann. Dafür ist die Zusatzplatine IC-EX 309 von Icom erforderlich.

Fazit
Insgesamt macht der Icom IC-R71 einen guten bis sehr guten Eindruck. Der Empfänger ist vielseitig einsetzbar, kann für spezielle Anwendungen praktisch maßgeschneidert werden und bietet für einen schon recht stolzen Preis auch entsprechende Leistungen.

Das aufwendige HF-/ZF-Teil sorgt im gesamten Empfangsbereich für eine erstaunlich hohe Nutzempfindlichkeit, das Großsignalverhalten ist bemerkenswert gut. Mit dem Passband-Tuning kann nun auch in der AM-Betriebsart ein stufenlos variables Filter genutzt werden, welches auch unmögliche Stationen aufnehmbar macht. Zu kritisieren bleibt die völlig praxisfremd ausgelegte AM-Filterschaltung. Eine Umrüstung zugunsten einer einfachen AM-Frequenzeinstellung würde jedoch zunächst einmal die SSB-Möglichkeiten dieses Empfängers zunichte machen. Wir werden in Kürze berichten, welche Modifikationen für zufriedenstellenden AM-Betrieb notwendig werden.

Ohne Änderungen ist - wenn auf die Zusätze verzichtet werden kann - der IC-R70 dem IC-R71 vorzuziehen. RL

IC - R 71 D: Technische Daten und Meßwerte
Gerät IC-R71 D
Hersteller / Vertrieb Icom Inc., Osakaa, Japan / Fachhandel für Amateufunk
Gerätetyp / Schaltungstyp Stationsempfänger / Vierfach - Superhet, PLL-Synthese

Frequenzbereich 150 kHz - 26100 kHz
Ablesegenauigkeit 0.1 kHz
Absolute Genauigkeit - 8 Hz
Frequenzstabilität +/- 28 Hz
Bemerkungen Moderner Stationsempfänger mit vielseitiger Ausbaufähigkeit. Zahlreiche, sinnvolle Schalt- und Einstellmöglichkeiten. 32 Speicher

HF-Teil:
Empfindlichkeit 0.15 - 1.5 MHz für 26 dB S+N / N
2 MHz - 30 MHz für 10 dB S+N/N
Frequenz MHz   SSB
0.15 13uV  
0.5 15 uV  
1.0 13 uV  
1.5 10 uV  
2.0 1.4 uV 0.38 uV
5.0 1.3 uV 0.37 uV
7.0 1.1 uV 0.37 uV
10.0 1.2 uV 0.37 uV
15.0 1.4 uV 0.37 uV

Selektion 6/60 dB, * mit PBT und FL-44

schmal mittel breit SSB
0 8 / 1.4 kHz 2.3 / 3.4 kHz 3.3 / 8.9 kHz 2.2 / 3.5 kHz

Spiegeltrequenzsicherheit < 78 dB
AGC-Regelbereich < 85 dB
Anzeigeinstrument S1 2 uV, Mitte 52 uV, Ende 5100 uV

Externe Antennen Koaxbuchse S0-239, Klemmen für Drahtantenne und Erde
Sonstiges Schaltbarer Vorverstärker (+ 10 dB); schaltbarer Abschwächer -22 dB

NF-Teil
Leistung, 10 % THD 1.6 Watt
Frequenzgang + 3 dB 80 - 6’900 Hz
Klang +/- 6dB
Störimpulsunterdrückung schaltbar und einstellbar
Lautsprecher 8 cm durchmessend, 8 0hm
Anschlüsse Kopfhörer, Tonaufnahme, ext. Lautsprecher. Stummschaltung

Sonstiges
Stromversorgung 110 / 220 V, 12 V DC extern
Leistungsaufnahme 32 VA
Abmessungen 29 x 12 x 28 cm BHT
Gewicht 7.8 kg mit Batterien
Zubehör Bed.-Anleitung, Schaltplan, Sicherungen. Weiteres Zubehör: s. Text
FTZ-Nummer ja

Preis ca. DM DM 2600.-

© Rainer Lichte, radiowelt 1 / 1984

weitere Lektüre:
e: the Icom R - 71A, a 1991 appraisal, Clark David, fine tuning proceedings