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überarbeitet am 5.5.2005
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Sony CRF - 160
Als kleiner Bruder des CRF-230 brachte Sony zu Ende der sechziger Jahre
ein etwas kleineres Koffergerät auf den Markt, das Lang- und Mittelwellen
und einem kombinierten Tropenbandbereich 9 Kurzwellen - Rundfunkbänder abdeckt,
in den 600 kHz breiten Bereichen arbeitet der CRF-160 als Doppelsuper.
Der Sony CRF-150 war als direkter Vorgänger nicht mit einem BFO ausgerüstet
und somit zum Einpfang von CW- und SSB-Signalen beispielsweise von Funkamateuren
nicht ausgerüstet.
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Doppelsuper,
Analoganzeige, besser als 25 kHz
LW, MW, 120 - 75 m, 9 x SW 60 - 11 m
AM, USB, LSB, UKW - FM
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Selektivität -6 dB/ -60 dB
Sensitivität
BFO, 2 Bandbreiten, RF-Gain, S-Meter, UKW AFC
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Beim Sony CRF-160 handelt es sich um einen Doppelsuper in einem beträchtlichen
Kofferformat, das 34 x 27,5 x 14,4 cm grosse Gerät bringt 7 kg auf die Waage. Es kann
mit 110 resp. 220 V Netzstrom oder auch 6 grossen UM-1 Monozellen betrieben werden.
Die Frontplatte des Sony CRF-160 gestaltet sich dreiteilig, zuoberst der
Lautsprechergrill, in der Mittelpartie die Skalen und Abstimmknöpfe und zuunterst
die wichtigsten Bedienelemente.
Ganz unten links findet sich neben der Kopfhörerbuchse der Hauptschalter. Daneben
liegt der RF-Gain-Regler, der Aussenring des Doppelreglers bedient den BFO, es folgen
der Lautstärke- und der Tonregler und die Taste für die beiden ZF-Bandbreiten.
Die Tasten für die Bandbereiche erinnern an die Drucktasten der Radios aus den
Fünfzigern, mit der Taste SW2-SW10 wird der Trommeltuner mit den gespreizten
Kurzwellenbereichen aktiviert.
Im mittleren Skalenbereich finden sich oben die Kontrollleuchte für Netzbetrieb
und ein kleiner Drehknopf um Verschieben der Eichmarken in den Kurzwellenbereichen,
unter dem S-Meter die Schalter für Skalenbeleichtung und die im UKW-Bereich wirksame
AFC. Zuoberst im mittleren Skalenfenster wird das mit dem Trommeltuner gewählte
Kurzwellenband angezeigt, in den 600 kHz-Segmenten verläuft die Abstimmung
linear. Anhand der Eichmarken, anhand einer Station mit bekannter Frequenz werden
die Eichmarken richtig positioniert, kann eine Frequenz auf weniger als 25 kHz
genau geschätzt werden, die Genauigkeit ist zu einer sicheren Frequenzbestimmung
bei Stationen im 5 kHz-Raster nicht genügend. Unter den gespreizten Kurzwellenbereichen
finden sich die Skalen für die Tropenbandbereiche 120 - 75 m, die Mittel- und Langwelle,
hier ist die Ablesegenauigkeit marginal bis ausreichend. Der obere Abstimmknopf
dienst zur Abstimmung in den AM-Bereichen, der untere Abstimmknopf für den UKW-Bereich.
Der grosse Drehschalter zur Bedienung des Trommeltuners ist an der rechten Geräte-
Schmalseite angebracht, ähnlich wie bei den alten Grundig-Satelliten gibt sich
ein gutes "Schaltgefühl", wenn auch einiger Kraftaufwand vonnöten ist.
Die Bedienung stellt niemanden gross auf die Probe: Einschalten, mit der
Taste SW2-SW10 die gespreizten Kurzwellenbereiche wählen, das gewünschte Band
mit dem Trommeltuner wählen und abstimmen, Lautstärke regeln - fertig. Bei
den ersten Hörversuchen im 60 m - Band kamen gleich RN Bata und R. Burkina
herein, zunächst musste ich meinen grossen Telefunken "anwärmen" um sicherzustellen,
nicht einer Spiegelfrequenz aufzusitzen...
© Martin Bösch, 12.2.2005
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