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Frequenzpanoramaempfänger EP 35T
Hergestellt von Plisch, Plisch, Viernheim.
Die im hessischen Viernheim beheimatete Firma Plisch stellte ab 1955 Überwachungs- resp. Panoramaempfänger her. In den Sechzigerjahren kam der transistorisierte EP 35T mit integriertem Panoramasichtgerät und Frequenzeinschüben vom Kurzwellen in den UHF-Bereich auf den Markt und wurde u.a. von der Schweizer PTT und der deutschen Bundespost zur Frequenzüberwachung eingesetzt.
Technische Daten
- Prinzip: Superhet
- Frequenzbereich: Frequenzeinschübe 0,1-30 / 10 - 180 MHz
- Frequenzanzeige: Analogskala, Eichmarken 1 und 10 MHz
- Frequenzspeicher: keine
- Empfindlichkeit: Selektivität: 30/120 kHz
Stromversorgung
- Netzbetrieb: 220 V
Dimensionen
- 500 x 255 x 420 mm, Gewicht kg
Zubehör
Bedienung
Zum Betrieb des Gerätes muss der entsprechende Frequenzeinschub (ähnlich wie beim Rohde & Schwarz ESU resp. ESUM) ins Gerät eingesetzt werden. Auf diesem kann die Arbeitsfrequenz auf einer analogen Spiralskala eingestellt werden.
Links ist das Panoramasichtgerät angeordnet, darunter die Knöpfe für Skalenbeleuchtung, Helligkeit und Bildschärfe der Oszilloskopröhre. Rechts davon die Elemente für den Panoramasichtbetrieb, der Umschalter für die verschiedenen Auslösungen und den „Hub“, die Breite des im Sichtgerät dargestellten Frequenzspektrums. Kleine Schiebeschalter darunter schalten die Darstellung des Frequenzhubs des Signals und von linearer auf logarithmische Darstellung der Signalstärke um.
Mit dem Abhörteil rechts davon kann der Gerätelautsprecher aktiviert und die Lautstärke geregelt werden, die Betriebsart kann von AM auf FM umgeschaltet werden und an Bandbreitenfilter sind 30 und 120 kHz wählbar.
Die Bedienelemente darunter dienen zur Zentrierung der Darstellung, zur Anpassung des Abbildungsmassstabs und zur Abschwächung des Signals für Messungen der Feldstärke.
Zuunterst sind von links der Betriebsartenschalter, die Sicherungen, der Schalter für die 1 und 10 MHz Eichmarken und die Antennenanschlüsse angeordnet. Die Rückseite ist frei von Bedienleementen.
Zum Betrieb wird zunächst der gewünschte Empfangsteil / Bandbereichseinschub ins Grundgerät eingeschoben. Mit dem Netzschalter unten links wird das Gerät eingeschaltet, mit den Reglern Helligkeit und Schärfe auf eine scharfe gut sichtbare Darstellung der Grundlinie des Panoramasichtgeräts eingestellt.
Eine einfache Teleskopantenne reicht zum Empfang im UKW-Rundfunkbereich aus. Dazu wird der VHF-Empfangsteil eingeschoben, im Abhörteil der Lautsprecher eingeschaltet und auf mittellautes Rauschen eingestellt, Betriebsart zum Empfang des UKW-Rundfunks FM, Filter 120 kHz.
Beim Durchdrehen des UKW-Rundfunkbereichs von 88 - 108 MHz werden im Sichtgerät die Peaks der Signale der Rundfunkstationen sichbar, in die Mitte gebracht, ertönt das entsprechende Radioprogramm.
Mit logarithmischer Darstellung passt die Kurve besser auf den Bildschirm, für Messung verwendet man die lineare Darstellung und kann mittels schrittweiser Abschwächung das Signal bis zum Verschwinden dämpfen und so die Feldstärke festlegen.
Zur Überwachung des Flugfunkbereichs arbeitet man im Bereich 118 - 137 MHz mit dem 30 kHz Filter in Amplitudenmodulation, mit dem entsprechenden Einschub kann auch der Kurzwellenbereich überwacht werden, ebenfalls in Betriebsart AM und mit dem dafür etwas breiten 30 kHz Filter.
Technisches Prinzip
Superhet mit integriertem Panoramasichtgerät, Details zur Schaltungstechnik sind mir nicht bekannt.
Bestückung
Das Gerät ist halbleiterbestückt.
Technische Unterlagen
- Das Betriebshandbuch und Schaltpläne liegen mir leider nicht vor






